Gesunde Ernährung ist die Basis für körperliches Wohlbefinden und im Sport die Voraussetzung für körperliche Leistungsfähigkeit. Angesichts der Wichtigkeit gesunder Ernährung möchte fast jeder sich nach einem richtigen und wissenschaftlichen geprüften Ernährungsplan richten. Aber bevor man so einen Plan macht, muss man zuerst nachdenken, was man eigentlich unter „gesunder Ernährung“ versteht. Der einfache Grundsatz lautet: Gesunde Ernährung ist bewusste kohlenhydratreiche, ausgewogene Mischkost mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr. Jede einseitige Ernährung und die verschiedenen verbreiteten Diätformen sind alles andere als gesund.
Diesem Prinzip zufolge bekommt man eine klare Vorstellung, wie man sich täglich gesund ernährt. Das Frühstück spielt eine entscheidende Rolle in einer gesunden Ernährung und liegt an der Spitze eines richtigen Ernährungsplans. Das wurde schon längst von Wissenschaftlern festgestellt und bekannt gemacht. Zum Frühstück muss man genug Nährstoffe zu sich nehmen: Brot, Nudeln oder Reis, am besten aus Vollkorn, sowie Milch, Eier, Saft oder Mineralwasser, frisches Gemüse und noch etwas Fleisch oder Fleischprodukte. Wenn einer streng nach diesem Prinzip frühstücken kann, ist er schon sehr nah daran, einen vollkommenen Ernährungsplan zu machen. Auch wenn man weder ausreichend Zeit noch genug Geld für so ein reiches Frühstück hat, ist es viel besser, dass man auf anderer Weise Eiweißbedarf und Energiebedarf morgens deckt, als wenn man ganz wenig oder sogar nichts frühstückt.
Es gibt auch noch ein paar Punkte, worauf man aufpassen muss. Es ist ein Tabu, am Morgen mit leerem Magen Milch zu trinken. Einerseits schadet das dem Magen, andererseits können die Eiweiße in der Milch nicht voll und ganz vom Körper aufgenommen werden. Außerdem isst man am Tag am besten höchstens ein Ei. Sonst würde das Cholesterin im Ei das Herz zu schwer belasten. Manche Leute sind vielleicht gewohnt, zwischen Frühstück und Mittagessen, nämlich ungefähr um 10 Uhr, etwas Früchte, Brot und Gebäck zu essen, um die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Besonders unter Schülern und Arbeitern, die schon ganz früh aufstehen und bis zu Mittag arbeiten müssen, ist diese Lebensgewohnheit üblich.
Nach einem halben Tag Arbeit hat man bestimmt schon Riesenhunger, deshalb haben die Meisten nur einen Anspruch an das Mittagessen—satt zu sein. Da neigt man oft zu den Lebensmitteln, die reich an Zucker, Stärke und Fett sind. Dazu vergessen Sie aber nicht, beim Essen richtig zu kauen und viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen! Nachmittags etwa zwischen 3 und 4 Uhr ist für Manche die Brotzeit. Da kann man sich kurz ausruhen und damit in Schwung bleiben. Danach kommt die Familienzeit — das Abendessen endlich! Die meisten Berufstätigen und Schüler haben nur abends die Zeit und die Stimmung, eine recht schmackhafte Mahlzeit zu genießen. Aber man muss aufpassen, nicht zuviel einzunehmen. Zu viel Fett ist auch schädlich für den Magen und den Schlafeffekt. Eine kleine Portion fettarmer Nahrung soll die erste Wahl sein. Was oben erklärt wird, ist im Allgemeinen für alle geeignet. Aber es gibt auch Ausnahmen.
Eine Vielzahl von Menschen auf der Welt ist Vegetarier. Sie lehnen Milch, Eier, Honig, Fleisch, manchmal auch Fisch ab. In anderen Worten, wenn diese Menschen „Nein“ zu den Hauptquellen von Fett sagen, schließen sie gleichzeitig auch die Hauptquellen von Eiweiß aus. Dann funktioniert der Organismus nicht mehr richtig und das führt manchmal zu Unterernährung. Deshalb ist es für die Vegetarier ganz wichtig, mehr Bohnen und Bohnenprodukte, wie Bohnenmehl, zu dem Ernährungsplan zu ergänzen. Es gibt noch eine spezielle Gruppe, die aus solchen Leuten besteht, die abnehmen wollen. Deren Ernährungspläne sind oft einfach, sogar zu einfach. Solche Pläne enthalten meistens nur Gemüse und Obst. So hat diese Gruppe natürlich keine Angst mehr vor dem Mangel an Vitamin und Ballaststoffen, aber woher kommt die Kraft und Energie, womit man arbeitet und Sporten treibt? Der richtige Diätplan soll so sein: Mehr Gemüse, Obst, Fisch, Milch und Joghurt, weniger Fleisch, am besten Hühner- und Rinderfleisch, sowie Vollkornbrot.
Je früher man sich nach dem richtigen Ernährungsplan richtet, desto kleiner wird die Chance, von Fettleibigkeit oder Übergewicht betroffen zu sein. Obwohl heutzutage die meisten Leute sich der Wichtigkeit gesunder Ernährung bewusst werden, leiden noch immer viele Leute an Zivilisationskrankheit wie Herzinfarkt, Zuckerkrankheit und Bluthochdruck. Manche haben ihren Nahrungsbedarf weit überschätzt und manche nicht gelernt, ihre Ernährung der Arbeit anzupassen. Deshalb ist es immer notwendiger, den richtigen, geeigneten und wissenschaftlich geprüften Ernährungsplan zu machen und den Plan in die Tat umzusetzen. Wenn es nötig ist, kann man sich auch von einem Arzt beraten lassen.
